Ernährung

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Bonn. - Weltweit sind schätzungsweise 172 Millionen Menschen von bewaffneten Konflikten betroffen. Am Montag hat die Welthungerhilfe den neuen Welthunger-Index vorgestellt, in dem der enge Zusammenhang zwischen diesen Konflikten und Hunger dargestellt wird. Gerade die aktuellen Kriege, in denen neben nationalen Armeen und Rebellen auch ethnische Milizen, paramilitärische Verbände, Söldner sowie internationale Streitkräfte beteiligt sind, zeigen dies deutlich.

oxfamBerlin. - Einen Kurswechsel beim Kampf gegen den Hunger hat Oxfam im Vorfeld der Sitzung des Welternährungsausschusses (13.-16. Oktober)  in Rom gefordert. Hierfür müssten die Regierungen bei entsprechenden Programmen die von Hunger betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellen, statt über ihre Köpfe hinweg zu planen. "Mit den Rezepten von gestern lassen sich die Herausforderungen von heute und morgen nicht meistern", erklärte Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale am Montag in Berlin. 

 recht nahrung 2015Berlin. - Nahrungsmittelkonzerne haben in den letzten Jahren ihren Einfluss auf politische Entscheidungen zu Themen der Ernährung systematisch ausgebaut. Zur Überwindung von Hunger und Mangelernährung bringen sie immer mehr Lebensmittel auf den Markt, die künstlich mit Zusatzstoffen angereichert wurden. Ihre Rolle als Mitverursacher von Mangel- und Fehlernährung werde dabei ausgeblendet. Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN prangern diesen Machtzuwachs der Konzerne im neuen Jahrbuch zum Recht auf Nahrung, das anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober vorgelegt wird, an.

fao logo neu 200Rome. - Agricultural commodities are going through a period of lower and less volatile prices, according to the FAO Food Outlook released on Thursday. After several dramatic upward price spikes from 2007 through early 2011, most cereal and vegetable oil prices are on a trajectory that is both steady and declining, the Outlook reports in a special feature.

fao logo neu 200Rome. - Prolonged dry weather associated with the El Niño phenomenon has severely reduced this year’s cereal outputs in El Salvador, Guatemala, Honduras and Nicaragua, putting a large numbers of farmers in need of agricultural assistance as the subregion tries to recover amidst ongoing dryness, the Food and Agriculture Organisation said on Monday.

uni göttingenGöttingen. - Weltweit leiden rund zwei Milliarden Menschen an Unter- und Mangelernährung. Gründe hierfür sind eine Unterversorgung mit Grundnahrungsmitteln ebenso wie eine eingeschränkte Ernährungsvielfalt in armen Bevölkerungsgruppen. Viele der unter- und mangelernährten Menschen sind Kleinbauern in Entwicklungsländern, die einen Großteil der Nahrungsmittel für den Eigenkonsum produzieren. Deswegen wird vielfach angenommen, dass eine stärker diversifizierte Produktion die Qualität der Ernährung in Kleinbauernhaushalten verbessern kann. Eine Studie von Agrarökonomen der Universität Göttingen zeigt jedoch, dass diese Annahme längst nicht immer zutrifft. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences USA (PNAS) erschienen.

fao logo neu 200Rome. - Prices for major food commodities in July hit their lowest average monthly level since September 2009 as sharp drops in the prices of dairy products and vegetable oils more than offset some increases for those of sugar and cereals. This was announced by the Food and Agricultural Organization (FAO) on Thursday in Rome.

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