Rohstoffe

eitiSydney. - Australien und Deutschland haben am Rande der Weltkonferenz der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Sydney eine engere entwicklungspolitische Zusammenarbeit im Rohstoffsektor in Afrika vereinbart. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Gudrun Kopp, und der Chef der australischen Entwicklungsorganisation AusAID, Peter Baxter, unterzeichneten die Vereinbarung.

eitiSydney. - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Gudrun Kopp, ist zu einem viertägigen Aufenthalt in Sydney eingetroffen. Die Sonderbeauftragte des BMZ für Rohstofffragen vertritt die Bundesregierung auf zwei großen Fachkonferenzen, der "Mining for Development"-Konferenz und der Weltkonferenz der Extractives Industries Transparency Initiative (EITI).

bitter coalBerlin. - Mehr als drei Viertel der jährlich 34 Millionen Tonnen Steinkohle, die in deutschen Kraftwerken verfeuert wird, stammt aus dem Ausland. Die Kohle wird unter teilweise desaströsen ökologischen und sozialen Bedingungen gefördert, so die Ergebnisse eines Dossiers mit dem Titel "Bitter Coal – Deutschlands Steinkohleimporte", das die nichtstaatlichen Organisationen urgewald und FIAN jetzt veröffentlicht haben.

bmzBerlin. - Am 8. Mai findet die zweite Sitzung der deutsch-mongolischen Regierungs-Arbeitsgruppe der Rohstoff-Partnerschaft mit der Mongolei in Ulan Bator statt. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Bernhard Heitzer, sowie die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp, vertreten Deutschland bei den Gesprächen mit der mongolischen Seite.

euBerlin. - Nichtstaatliche Organisationen haben die Einigung von Europaparlament, EU-Rat und Europäischer Kommission für mehr Transparenz im Rohstoffsektor begrüßt. Große europäische Rohstoff- und Forstunternehmen und Konzerne, die an einer europäischen Börse gelistet sind, müssen demnächst nach Ländern und Projekten getrennt über ihre Zahlungen über einer Höhe von 100.000 Euro an Staaten berichten. Gezahlte Steuern, Förderabgaben oder Lizenzgebühren müssen nach Projekten veröffentlicht werden.

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