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Migration

unicefKöln. - Vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat das UN-Kinderhilfswerk UNICEF einen neuen Bericht über die Ursachen von Flucht und Migration in West- und Zentralafrika veröffentlicht. Rund sieben Millionen Mädchen und Jungen verlassen dort jedes Jahr ihre Heimat aufgrund von Armut, Perspektivlosigkeit, Terror und Umweltkatastrophen.

pro asyl logo 200Berlin. - Anlässlich der letzten Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestags vor der Sommerpause am Mittwoch hat PRO ASYL eindringlich an die Regierungsfraktion appelliert, die Blockadestrategie in Sachen Familiennachzug zu beenden. Es handelt sich um die letzte Möglichkeit, die 2016 vorgenommene Einschränkung des Familiennachzuges zu subsidiär geschützten Flüchtlingen zurückzunehmen und über die entsprechenden Anträge der Oppositionsfraktionen abzustimmen.

misereorBerlin. - Anlässlich des am 28. Juni 2017 in Berlin beginnenden "Global Forum on Migration and Development" hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR die deutsche Bundesregierung aufgefordert, ihre Rolle als Gastgeberin zu nutzen und den internationalen Verhandlungsprozess zu einem verbindlichen globalen Übereinkommen zu Migration voranzubringen.

pro asyl logo 200Berlin. - PRO ASYL hat am Donnerstag gefordert, die Medienberichten zufolge bevorstehende Abschiebung nach Afghanistan zu stoppen. "Es ist unfassbar und unerträglich, dass entgegen aller Fakten der nächste Flieger starten soll", sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. PRO ASYL fordert, dass zunächst das Auswärtige Amt einen neuen Lagebericht zu Afghanistan vorlegt, bevor Fakten geschaffen und Menschen in eine lebensgefährdende Situation abgeschoben werden.

brot fdwBerlin. - Die europäischen Regierungschefs werden am 22. und 23. Juni in Brüssel über legale Einreiseverfahren beraten sowie ihre Migrations-, Grenzschutz- und Asylpolitik bewerten. Für eine Resettlement-Verordnung, also für die geordnete legale Aufnahme von Flüchtlingen, liegen Vorschläge der EU-Kommission auf dem Tisch, die eine humanitäre Aufnahme an Migrationskontrolle knüpfen. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hält dies für eine "sehr gefährliche Entwicklung".

oxfamBerlin. - Vor einem Jahr hat die Europäische Kommission ihren "Partnerschaftsrahmen für die Zusammenarbeit mit Drittländern im Kontext der Europäischen Migrationsagenda" verabschiedet. Mit diesem neuen Ansatz ist es jedoch nicht gelungen, sichere und reguläre Migrationswege nach Europa zu ermöglichen. Auch hat die EU damit keine langfristige Lösung gefunden, um die Lebensbedingungen von Menschen auf der Flucht zu verbessern. Das hat die internationale Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Mittwoch kritisiert .

careAmman. - In Jordanien leben 82 Prozent der syrischen Flüchtlinge unterhalb der Armutsgrenze. Darauf hat die Hilfsorganisation CARE anlässlich des Weltflüchtlingstages hingewiesen. Die neue Studie "Seven Years into Exile" zeigt, dass die Abhängigkeit von Hilfsleistungen im siebten Jahr der Syrienkrise wächst

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