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Migration

unicef global logoKöln. - Die weltweite Zahl von Kindern und Jugendlichen, die allein als Flüchtlinge oder Migranten unterwegs sind, hat sich laut UNICEF seit 2010 verfünffacht. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurden in 80 Ländern etwa 300.000 unbegleitete und von ihren Eltern getrennte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren registriert, 2010 und 2011 waren es nur 66.000 Kinder. Zu diesem Ergebnis kommt das UN-Kinderhilfswerk in dem neuen Bericht "A child is a child. Protecting children on the move from violence, abuse and exploitation".

uno fluechtlingshilfeBonn. - Die UNO-Flüchtlingshilfe hat im Jahr 2016 fast 21 Millionen Euro für weltweite Hilfsprojekte und weitere Maßnahmen bereitgestellt, die auf die Notlage von Flüchtlingen aufmerksam machen. Die Organisation meldete damit eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (19,8 Millionen Euro) und das beste Resultat seit Gründung der UNO-Flüchtlingshilfe 1980.

oxfamBerlin. - Von Gewalt, Brutalität und unrechtmäßiger Behandlung durch Polizisten auf der westlichen Balkan-Route haben Geflüchtete und andere Migranten in einem am Donnerstag vorgestellten NGO-Report berichtet. Herausgeber sind das Belgrader Menschenrechtszentrum (BCHR), der Mazedonische Verband junger Anwälte (MYLA) und Oxfam. Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut fliehen, werden demnach geschlagen, ausgeraubt und unmenschlich behandelt. Sie haben zudem keinen Zugang zu einem fairen Asylverfahren, vielfach kommt es zu illegalen Sammelausweisungen.

wvBerlin. - World Vision Deutschland hat am Montag die Ermöglichung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutzstatus gefordert, insbesondere dann, wenn Minderjährige betroffen sind. Am Montag findet im Innenausschuss des Deutschen Bundestages zu dem Thema eine öffentliche Anhörung statt.

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. -  PRO ASYL hat am Donnerstag an den Bundesrat appelliert, das "Gesetz zur Einstufung von Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten" zu stoppen. Weder die Menschenrechtslage in diesen Staaten noch die Kriterien des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE) würden diese Einstufung zulassen.

care neuBelgrad. - Die Hilfsorganisation CARE hat die Europäische Union am Montag dazu aufgefordert, legale und sichere Wege zur Beantragung von Asyl entlang der Balkanroute zu schaffen und Bleibeperspektiven zu verbessern. Ein Jahr nach Schließung der Balkanroute seien die Rechte von Flüchtlingen und Migranten weiterhin gefährdet.

Frankfurt/Main. - Anlässlich des Tunesien-Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Organisationen PRO ASYL und EuroMed Rights am Freitag an die Bundesregierung appelliert, den Flüchtlingsschutz nicht weiter auszulagern.

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