Migration

oxfamBerlin. - Vor einem Jahr hat die Europäische Kommission ihren "Partnerschaftsrahmen für die Zusammenarbeit mit Drittländern im Kontext der Europäischen Migrationsagenda" verabschiedet. Mit diesem neuen Ansatz ist es jedoch nicht gelungen, sichere und reguläre Migrationswege nach Europa zu ermöglichen. Auch hat die EU damit keine langfristige Lösung gefunden, um die Lebensbedingungen von Menschen auf der Flucht zu verbessern. Das hat die internationale Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Mittwoch kritisiert .

careAmman. - In Jordanien leben 82 Prozent der syrischen Flüchtlinge unterhalb der Armutsgrenze. Darauf hat die Hilfsorganisation CARE anlässlich des Weltflüchtlingstages hingewiesen. Die neue Studie "Seven Years into Exile" zeigt, dass die Abhängigkeit von Hilfsleistungen im siebten Jahr der Syrienkrise wächst

flüchtlingsfrauen medicamondiale

Köln. - Ein Drittel aller nach Deutschland geflüchteten Menschen sind Frauen und Mädchen. In ihren Herkunftsländern und auf der Flucht haben sie Krieg, Folter und Todesangst erlebt. Doch selbst in den Aufnahmeländern sind sie häufig nicht sicher. Zum Internationalen Tag für die Beseitigung von sexualisierter Gewalt in Konflikten am 19. Juni und zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni hat die Frauenrechtsorganisation medica mondiale eine Infografik erstellt.

oxfamBerlin. - Die restriktive Migrationspolitik der Europäischen Union (EU) und vieler ihrer Mitgliedsstaaten hat verheerende Auswirkungen auf Geflüchtete und ihre Familien. Dies geht aus dem aktuellen Oxfam-Bericht "Dear family – How EU policies are tearing families apart" hervor, der auf Interviews mit geflüchteten Menschen in Aufnahmeeinrichtungen in Nordgriechenland basiert. Viele haben Angehörige in anderen EU-Staaten, doch fast keine Aussicht, zu ihnen zu ziehen. Oxfam fordert, diese fatale Praxis zu beenden und legale Zugangswege für Angehörige von Flüchtlingen auszubauen.

cbmBensheim. - Rund 40 Prozent der Menschen, die wegen Gewalt, Hunger oder Naturkatastrophen ihr Heimatland verlassen mussten, sind laut dem britischen Overseas Development Institute bereits seit zehn und mehr Jahren auf der Flucht. "Flucht ist für die Betroffenen kein kurzfristiges Phänomen", erklärte Rainer Brockhaus, Geschäftsführer der Christoffel-Blindenmission (CBM), anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni. "Doch in den Projekten für Flüchtlinge wird dies noch zu wenig berücksichtigt."

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