Migration

Freiburg. - Mehr als fünf Millionen Deutsche emigrierten im 19. Jahrhundert nach Nordamerika, viele aus dem süddeutschen Raum. Sie flohen vor Armut, Krieg und Revolution – und vor starken Klimaschwankungen. Wie eine neue Studie Freiburger Forscher zeigt, waren diese Klimaschwankungen eine der Hauptursachen der Migrationswellen aus der Region des heutigen Landes Baden-Württemberg nach Nordamerika. Mit ihrer Studie wollen die Forschenden zur Diskussion über die Ursachen für Migration beitragen, da Experten auch angesichts der zukünftigen Klimaveränderungen Massenauswanderungen erwarten.

Berlin. - Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Diakonie Deutschland, der Paritätische Gesamtverband, der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, die Neue Richtervereinigung und PRO ASYL haben angesichts der Sondierungsverhandlungen am Freitag einen dringenden Appell an die beteiligten Parteien gerichtet. Die deutsche Bundesregierung bestimme maßgeblich mit, ob es künftig in Europa überhaupt noch den Zugang zum individuellen Asylrecht gibt.

oxfamBerlin. - Rund zwei Jahre nach der Einigung auf eine europäische Migrationsagenda haben die EU-Mitgliedsstaaten darin versagt, sichere und legale Zugangswege für Migranten zu schaffen. Stattdessen führt ihre Politik zu massiven Menschenrechtsverstößen an den Grenzen Europas. Das hat die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Mittwoch in ihrem neuen Bericht Beyond ‚Fortress Europe‘ kritisiert.

Bonn. -  Seit dem Jahr 2015 ist in der öffentlichen Wahrnehmung der Eindruck entstanden, dass alle Migranten und Geflohenen weltweit nach Europa kommen wollten. Doch dieser Eindruck täuscht. Der größte Teil der weltweiten Migrationsbewegungen findet auf regionaler Ebene und häufig sogar innerhalb bestehender Grenzen statt. Dies hat eine neue Studie von SÜDWIND gezeigt, in der Migrationsbewegungen in der Demokratischen Republik Kongo und Ghana analysiert werden.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Unter dem Motto "Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte" findet am 29. September der Tag des Flüchtlings statt. An diesem Tag wird an die internationale Gemeinschaft appelliert, Verantwortung für Menschen zu übernehmen, die Zuflucht vor Krieg und Verfolgung suchen. "Wir sind heute an einem wichtigen Scheidepunkt angelangt - mit Blick darauf, wie Flüchtlinge wahrgenommen werden und wie die Welt auf ihr Leid reagiert", erklärte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi.

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