Migration

oxfamBerlin. - Als scheinheilig hat die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam die Reaktion der EU auf den von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Zuwanderer und Flüchtlinge kritisiert. Kanzlerin Angela Merkel und andere europäische Staats- und Regierungschefs hätten zwar recht mit ihrer Kritik an dem Erlass. Gleichzeitig jedoch hätten sich mehrere EU-Politiker im Vorfeld des informellen EU-Gipfels in Malta für eine engere Kooperation mit Libyen bei der Migrationskontrolle ausgesprochen. Auch der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) kritisierte die EU-Pläne.

handbook germanyBerlin. - Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Im Netz sind in den letzten Monaten eine Fülle von Informations- und Hilfsangeboten für Geflüchtete entstanden – und kommen bei den Adressaten oft nicht an. Um zielgerichtet geflüchtete Menschen zu erreichen, hat das Journalistennetzwerk "Neue deutsche Medienmacher" jetzt mit handbookgermany.de ein zentrales Informationsportal für und mit geflüchteten Menschen erstellt.

svr logoBerlin. - Flüchtlingen sind echte soziale Kontakte zur Bevölkerung in Deutschland wichtig. Sie wünschen sich ein intaktes Sozialleben und stabile persönliche Beziehungen. Das zeigen erste Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der Robert Bosch Stiftung. Das Besondere der Befragung: die Flüchtlinge können zu Beginn der qualitativen Interviews von sich aus Themen ansprechen, die ihnen wichtig sind. Häufig genannt wird der Wunsch, Deutsch zu lernen und Arbeit zu finden. Als belastend erleben die Flüchtlinge Hürden beim Familiennachzug.

oxfamBerlin. - US-Präsident Trump plant offenbar, die von der Obama-Regierung zugesagte Aufnahme syrischer Flüchtlinge auszusetzen. Oxfam Deutschland hat am Freitag von der Bundesregierung gefordert, Vorbereitungen zu treffen, um einen bedeutenden Teil der Menschen aufzunehmen.

unicef neu 150Köln. - UNICEF ist besorgt über die große Zunahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Italien. Etwa 25.800 unbegleitete Minderjährige kamen 2016 dort nach gefährlicher Überfahrt über das Mittelmeer an. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt, als Italien 12.360 unbegleitete Kinder und Jugendliche aufnahm, berichtete das Kinderhilfswerk am Freitag.

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