Migration

caritas Freiburg. -  Papst Franziskus hat im Rahmen einer Generalaudienz in Rom die internationale Caritas-Kampagne "Share the Journey" eröffnet. Mehr als 160 nationale Caritas-Organisationen weltweit sind eingeladen, in den kommenden zwei Jahren in ihren Ländern für mehr Verständnis für Flüchtlinge und Migranten zu werben. Die Kampagne soll Begegnungen zwischen einheimischer Bevölkerung und Zuwanderern fördern.

Berlin. - Amnesty International und PRO ASYL haben nach der Bundestagswahl auf eine Stärkung des individuellen Asylrechts gedrängt. Die beiden Organisationen kritisieren die Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten und die aktuellen Reformen des EU-Asylrechts. Die nächste Bundesregierung sei nun gefordert, einen Kurswechsel einzuleiten, damit schutzsuchende Menschen auch künftig noch Asyl in Europa beantragen können.

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. - Vor dem Gipfeltreffen in Versailles am Montag hat PRO ASYL die EU-Staaten davor gewarnt, einen doppelten militärischen Abschirmring gegen Flüchtlinge zu installieren. "Dies führt zur systematischen Versperrung aller Fluchtwege nach Europa. Ein Kontinent ist dabei, sich der Verantwortung für den Flüchtlingsschutz zu entziehen", so Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL.

bmzBerlin. - Ab Mitte September können sich Rückkehrer in Marokko bei der Jobsuche beraten lassen. Mit deutscher Unterstützung wird in Casablanca ein Migrationsberatungszentrum eröffnet. Neben Angeboten für Rückkehrer informieren die Mitarbeiter auch die lokale Bevölkerung über Beschäftigungsmöglichkeiten im eigenen Land. Das Zentrum berät auch über Gefahren illegaler Migration und zeigt zudem legale Migrationsmöglichkeiten nach Deutschland auf.

pro asyl logo 200Frankfurt/Main. - PRO ASYL hat den vom Auswärtigen Amt (AA) vorgelegten Bericht zur Lagebeurteilung für Afghanistan am Freitag als unbrauchbar bewertet. Das Thema werde verfehlt: Der Bericht liefert z.B. kaum Informationen, ob und unter welchen Umständen Verfolgte in anderen Landesteilen Schutz finden könnten ("inländische Fluchtalternativen"), wovon das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ausgeht.

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