Migration

Berlin. - Anlässlich des UN-Gipfels zu Flucht und Migration am 19. September in New York hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) gefordert, den Schutz und die Beachtung der Menschenrechte von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten in den Mittelpunkt zu stellen. Der Gipfel findet im Rahmen der UN-Vollversammlung statt. Rund 150 Staats- und Regierungschefs nehmen daran teil.

refugee summit UN

Berlin. - Um globale Maßnahmen zur Bewältigung der weltweit stark angestiegenen Flucht- und Migrationsbewegungen abzustimmen, finden am 19. Und 20. September zwei Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York statt. Damit aus diesem hochrangigen Treffen ein Erfolg wird, sind aus Sicht der Zivilgesellschaft konkrete, verbindliche Beschlüsse erforderlich.

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Berlin. -  Würden die aktuell 65,3 Millionen Flüchtlinge in einem Land leben, wäre dieser Staat auf Platz 21 der bevölkerungsreichsten Länder weltweit. Die Flüchtlingsbevölkerung ist die derzeit am schnellsten wachsende und auch die jüngste. In Sachen Bildung, Frühverheiratung, Gesundheit und anderen Schlüsselfaktoren bliebe dieser Staat weit hinter anderen Ländern zurück. Das ist das Ergebnis des Berichts, den Save the Children am Donnerstag in Berlin veröffentlicht hat.

care neuAmman. -Vier von fünf syrischen Flüchtlingen in Jordanien leben unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Darauf hat die Hilfsorganisation CARE im Vorfeld des Flüchtlingsgipfels am 19. und 20. September in New York hingewiesen. Die von CARE durchgeführte Studie "Six years into exile" hat ergeben, dass im sechsten Jahr der Syrienkrise ein Großteil der Flüchtlinge von humanitärer Hilfe abhängig ist.

oxfamBerlin. - Rund vier Millionen Menschen, die vor einem Konflikt in ihrer Heimat fliehen mussten, finden nur Zuflucht in Ländern, in denen ebenfalls Gewalt und Instabilität herrschen. Darauf hat Oxfam im Vorfeld des UN-Gipfels zu Flucht und Migration hingewiesen, der am 19. September in New York stattfindet. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert von den teilnehmenden Regierungen, verbindliche Verpflichtungen für einen besseren Schutz von Flüchtlingen und Migranten einzugehen.

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