Migration

amerika 21Mexiko-Stadt. - Die Regierung in Mexiko hat Kontakt zum Team des neu gewählten Präsidenten der USA, Donald Trump, aufgenommen, um über drohende massive Abschiebung undokumentierter Migranten aus den USA zu sprechen. Dies teilte der mexikanische Regierungssprecher Eduardo Sánchez mit. Für die genauere Klärung werde es möglicherweise zu direkten Gesprächen zwischen Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto und Trump noch vor dessen offiziellem Amtsantritt am 20. Januar 2017 kommen, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

medicoFrankfurt/Main.- Weniger Migration aus Afrika nach Europa und die Unterzeichnung von Rückübernahmeabkommen ist das Ziel des Besuchs von EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos und Italiens Außenminister Paolo Gentiloni am 10. und 11. November in Mali, Niger und Senegal. "Rückführungen dürfen nicht erzwungen werden“, sagte medico-Partner Ousmane Diarra von der malischen Abgeschobenenselbstorganisation AME. Die AME fordert die afrikanischen Regierungen auf, die geplanten Abkommen nicht zu unterzeichnen und wird die europäischen Politiker mit einer Protestkundgebung am Flughafen Bamako in Empfang nehmen.

brot fdwBerlin. - Sie stehen bisher jenseits aller Schlagzeilen: Tausende junger Frauen und Männer, deren Uni-Laufbahn aufgrund von Flucht und Vertreibung nicht beginnen konnte oder deren Studium jäh unterbrochen wurde. Doch sie sind Hoffnungsträger für ihre Herkunftsgesellschaften. Die Flucht kann zu einer Chance werden, wenn sie hierzulande einen akademischen Grad nach europäischen Standards erlangen und ihr Know How nach einer Rückkehr einsetzen oder für eine gelungene Integration hierzulande. Das ist möglich durch Flüchtlingsstipendien von Brot für die Welt, die unabhängig von der Religion eines Bewerbers vergeben werden.

careBonn. - Das CARE-Projekt "Kinder und Jugendliche Willkommen" (KIWI), das Anfang 2016 in Nordrhein-Westfalen gestartet wurde, unterstützt jetzt auch bundesweit Schulen bei der Integration von Kindern mit Migrations- und Fluchthintergrund. Interessierte Schulen können sich für das Projekt und das begleitende Fortbildungsprogramm ab sofort anmelden und werden von CARE-Experten darin begleitet, die Integrationspotentiale an ihrer Schule auszuschöpfen.

südwind studie grenzen 2016

Bonn. - Im Jahr 2015 war der Eindruck entstanden, dass alle Migranten und Geflohenen weltweit nach Deutschland wollten. Plötzlich schien die ganze Welt in Bewegung gekommen zu sein. Doch, so zeigt die neue SÜDWIND-Studie "Grenzen überwinden. MigrantInnen auf dem Weg nach Europa", dieser Eindruck täuscht. Weder die ganze Welt migriert, noch wollen alle Menschen, die migrieren, nach Europa oder Deutschland. "Gemessen an der Gesamtzahl der Weltbevölkerung liegt der Anteil der MigrantInnen über lange Zeiträume gesehen relativ stabil bei etwas über drei Prozent.", so die Autorin der Studie, Dr. Sabine Ferenschild am Mittwoch in Bonn.

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