Migration

oxfamBerlin. - Innerhalb eines Jahres ist die Zahl von Flüchtlingen und Migranten, die weltweit auf ihrem Weg in ein Zielland ums Leben kamen, um mehr als 20 Prozent gestiegen. Darauf hat Oxfam am Freitag anlässlich des Todestages des syrischen Flüchtlingskindes Alan Kurdi hingewiesen. Für die anstehenden Gipfel in New York fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation von den teilnehmenden Regierungen konkrete Zusagen für einen besseren Schutz von Flüchtlingen und Migranten.

gfbvGöttingen. - Der Sudan versucht, die Europäische Union (EU) zu erpressen, um politische Anerkennung und finanzielle Vorteile zu erhalten. Diesen schweren Vorwurf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erhoben. Nach Angaben der GfbV hatte ein sudanesischer Grenzschutz-Kommandeur damit gedroht, die Grenze zu Libyen für Flüchtlinge zu öffnen, falls sich die EU für Sudans Kampf gegen den Menschenhandel nicht erkenntlich zeige.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Das Rettungsschiff Dignity I von Ärzte ohne Grenzen ist im Mittelmeer an der Rettung von 3.000 Menschen beteiligt gewesen. Das hat die Hilfsorganisation am Dienstag in Berlin berichtet. Derzeit versuchten extrem viele Flüchtende das Mittelmeer zu überqueren. Um weitere Todesfälle zu verhindern, fordert Ärzte ohne Grenzen von der Europäischen Union sichere und legale Fluchtwege für diese Menschen, die in Europa Schutz und Sicherheit suchen.

pro asyl logo 200Berlin. - Am 31.08.2015 formulierte die Bundeskanzlerin den Satz "Wir schaffen das“ als Maßstab politischen Handelns. Der großartigen Bereitschaft, Flüchtlinge zu schützen, folgte ein "langanhaltender Winter der Restriktionen", kritisierte PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Mittwoch.

savethechildrenBerlin. - Die Lage für Flüchtlinge, die in Griechenland ankommen, spitzt sich wieder dramatisch zu. Verheerende Zustände wie zu Beginn der Krise drohten sich zu wiederholen, warnt die Kinderrechtsorganisation Save the Children. Die Anzahl der Neuankömmlinge hat sich innerhalb eines Monats mehr als verdoppelt – vor allem die geflüchteten Kinder leiden unter den Folgen.

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