Start / Entwicklung / Zum Jahreswechsel leben 7.284.283.000 Menschen auf der Erde

Zum Jahreswechsel leben 7.284.283.000 Menschen auf der Erde

die welt ein dorf DSW 720

Hannover. – In der Nacht zum 1. Januar 2015 werden voraussichtlich 7.284.283.000 Menschen auf der Erde leben. Das sind rund 80 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger. Diese Zahlen hat die Stiftung Weltbevölkerung am Dienstag in Hannover bekannt gegeben.

Besonders stark wächst die Bevölkerung in Entwicklungsländern – unter anderem aufgrund von ungewollten Schwangerschaften. Jede vierte Frau kann dort nicht verhüten, obwohl sie das gerne möchte. „Familienplanung ist ein Menschenrecht“, betonte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. „Wenn jeder Mensch frei entscheiden könnte, wann und wie viele Kinder er bekommt, und wenn Schwangere eine angemessene Gesundheitsversorgung erhielten, ließe sich das Leben von rund 200.000 Müttern und mehr als zwei Millionen Neugeborenen retten. Und: Es gäbe rund 70 Prozent weniger ungewollte Schwangerschaften.“

DIE WELT ALS DORF – HEUTE UND 2050

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 15 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 134 Menschen steigen. Davon wären 33 Afrikaner, 73 Asiaten und zehn Europäer. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Weltbevölkerung wird somit voraussichtlich sinken, der Anteil der Afrikaner hingegen von 15 auf 25 Prozent ansteigen.

Grafik: © Deutsche Stiftung Weltbevölkerung – Die Welt – ein Dorf

= > Medienmitteilung: weltbevoelkerung.de

Login

Neue Jobs bei epojobs.eu

Bannerwerbung

GNE Banner

Newsletter abonnieren!

Subscription Form

Events

Anstehende Events

Tags

Afrika Armut Bildung BMZ Brasilien CO2 Coronavirus Deutschland Entwicklungsfinanzierung Entwicklungshilfe Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Ernährung Europäische Union EZ Fairer Handel Flüchtlinge Gesundheit Humanitäre Hilfe Hunger Jemen Katastrophen Kinder Klimagipfel Klimakrise Klimaschutz Kolumbien Konflikte Kriege und Konflikte Landwirtschaft Medien Menschenrechte Migration Nachhaltigkeit Nothilfe Oxfam Pressefreiheit Sudan Syrien Umwelt UNO USA Venezuela Wahlen Weltwirtschaft