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Welthungerhilfe: Ebola in Sierra Leone am Wendepunkt



whh 150 Freetown. – Immer noch werden in Sierra Leone mehr als 20 neue Ebola Infektionen pro Tag gemeldet. Landesweit verbessert sich die epidemiologische Kurve jedoch zusehends. „Einer der größten Distrikte von Sierra Leone, Pujehun ist nun bereits 42 Tage ohne jede Neuinfektion“, sagte Jochen Moninger von Welthungerhilfe am Mittwoch in Freetown.

„Auch wenn ich auf die positiven Entwicklungen anderer Distrikte sehe, scheint die Überwindung der Krise greifbar nah.“ 

Die Welthungerhilfe konzentriert ihre Aktivitäten mit weitreichender Unterstützung der Bundesregierung auf die Folgen der Epidemie. Durch den gezielten Aufbau von Frühwarnsystemen soll das Risiko der Wiederholung einer solchen Katastrophe vermindert werden.
Zudem greifen bereits Maßnahmen zum Wiederaufbau des Landes. „Die Projekte der Welthungerhilfe wie der Anbau von Kakao und Kaffee, die Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion und die Einführung erneuerbarer Energien tragen zum Wiederaufbau der Infrastruktur in Sierra Leone bei“, sagte Jochen Moninger. Im Zuge der Überwindung von Ebola werden Welthungerhilfe und Bundesregierung die Anstrengungen beim Wiederaufbau des Landes intensivieren. Die Welthungerhilfe unterstützt Sierra Leone als zuverlässiger Partner seit dem Jahr 2004.

=> Medienmitteilung: welthungerhilfe.de/home.html

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