
Demnach geht es um die Begleichung der Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 2.6 Milliarden Euro bis Mai 2019. Die bilaterale Abmachung soll den Rahmen der Gemeinsamen Erklärung des Pariser Clubs von Mai 2014 einhalten. Im Januar hat Argentinien bereits Regelungen mit Italien und Dänemark getroffen, mit den Niederlanden soll eine solche kurz bevorstehen.
Die Erklärung des zuständigen Ministeriums in Buenos Aires betont bezüglich der Schuldenregulierung mit Deutschland die damit verbesserten „Chancen für neue Invesitionen durch deutsche Firmen“ in Argentinien. Der argentinische Minister Kicillof hob die historische Bedeutung des mit dem Pariser Club nach der Krise 2001 erzielten Schuldenschnitts hervor.
Aus deutscher Sicht zeige der erfolgreiche Abschluss „die Bemühungen Argentiniens, seine internationalen Finanzbeziehungen zu normalisieren,“ so die deutsche Botschaft in Buenos Aires. Es bedeute einen „wichtigen vertrauensbildenden Schritt, der dazu beitragen kann, Argentinien den Weg zurück an die internationalen Finanzmärkte zu öffnen.“
(Dieser Artikel ist zuerst auf amerika21.de erschienen. Er wird im Rahmen einer Content-Partnerschaft auf epo.de publiziert.)



