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Freier Handel könnte ärmsten Entwicklungsländern acht Mrd. Dollar bringen

UNNew York (epo). – Mit der Aufhebung von Zöllen und Importquoten in den Industriestaaten könnte den ärmsten Ländern der Welt auf einfache Weise geholfen werden. Wenn die Welthandelsorganisation (WTO) entsprechende Handelspräferenzen für die Least Developed Countries (LDC) vereinbaren würde, könnten deren Exporteinnahmen um 6,4 Millionen US-Dollar und ihr Allgemeinwohl um bis zu acht Mio. Dollar gesteigert werden, sagte der UN-Vertreter der LDC, Anwarul K. Chowdhury, vor der UNO-Vollversammlung in New York.

Nach Angaben der Vereinten Nationen generieren die LDC lediglich 0,5 Prozent des weltweiten Handels, obwohl sie 12,5 Prozent der Weltbevölkerung stellen. Die fortgeschrittenen Entwicklungsländern hätten untereinander bereits einen regen Handel entwickelt. Der Süd-Süd-Handel sei in den letzten zehn Jahren um elf Prozent pro Jahr gewachsen. Der Handel zwischen Afrika und Asien habe sich in diesem Zeitraum von sechs auf 18 Milliarden Dollar verdreifacht. Inzwischen mache der Süd-Süd-Handel rund 40 Prozent des gesamten Handels der Entwicklungsländer aus.

Chowdhury appellierte an die entwickelteren Länder des Südens, die ärmeren Staaten stärker von diesem Handel profitieren zu lassen. Die reichen Industriestaaten sollten vor allem ihre Subventionen für Baumwolle und andere landwirtschaftlichen Produkte streichen, die den internationalen Handel behinderten.

United Nations

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