
Am 5. und 6. November werden auf Einladung des Bundespräsidenten afrikanische Staats- und Regierungschefs mit rund 35 Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aus Afrika und Deutschland auf dem Bonner Petersberg zusammentreffen. Thema ist die Beziehung zwischen den Ländern Afrikas und den Industriestaaten. CARE setzt sich in Deutschland für einen größeren deutschen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit ein, vor allem bei der Erreichung der Milleniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen.
CARE drängt darauf, dass die künftige Bundesregierung trotz aller Sparzwänge die haushalterischen Selbstverpflichtungen der Bundesrepublik endlich erfüllt. Die Organisation erklärte aber auch: „Die Armut mit ihren vielen Gesichtern kann nicht allein durch Geld halbiert werden. Deswegen ist es wichtig, dass auf solchen Foren Konzepte zur Umsetzung diskutiert werden.“ Weiterhin sei „auch die besondere Rolle der Nichtregierungsorganisationen zu würdigen, zumal ihnen noch zu oft Hindernisse bei ihrer Arbeit vor Ort in den Weg gelegt werden“, sagte Scharrenbroich. „Wenn man die großen Fachkenntnisse und das Engagement der Nichtregierungsorganisationen nicht zur Entfaltung kommen lässt, wird das Ziel mit Sicherheit verfehlt. Wir schätzen es, dass der Bundespräsident sich schon öfter in diesem Sinne geäußert hat.“




