
„Wir hatten gerade ein Team vor Ort, dass die Bedürfnisse der Menschen nach dem ersten Erdbeben Ende April erfassen sollte. Wir mussten sicherstellen, dass es unseren Kollegen gut geht, ob unsere schon gestartete Nothilfe beeinträchtigt ist, und ob durch dieses neue Erdbeben der Stärke 7,4 weitere Gemeinden zerstört wurden.“
Bereits nach dem ersten Erdbeben waren die Ressourcen für die Hilfe vor Ort knapp; die Bedürfnisse der Menschen haben sich nun noch vergrößert.
WFP hat seit dem 25. April bereits fast eine Millionen Menschen in den am stärksten betroffenen Gebieten mit Notrationen erreicht. Die Hilfsaktion wird in dem bergigen Gelände von wiederholten Gerölllawinen und Erdrutschen erschwert. Das zweite große Beben macht es nun noch schwieriger, Menschen in abgelegenen Bergdörfern zu erreichen, da Straßen und Wege erneut verschüttet oder zerstört wurden. Gleichzeitig wird die Zeit knapp, um vor dem Beginn der Monsunregenfälle alle betroffenen Bergdörfer zu erreichen.
WFP hat in den vergangenen Wochen die gesamte humanitäre Gemeinschaft bei der Koordination und dem Transport von Hilfsgütern und Helfern unterstützt, und dafür eine Notfallzentrale am Flughafen in Kathmandu sowie Logistikstützpunkte in Gorkha und Sindhupalchock betrieben. Nach dem neuerliche Erdbeben unterstützt WFP nun zunächst die Suche und Bergung von Verletzten und konzentriert sich im Anschluss auf die Auslieferung von dringen benötigten Hilfsgütern.
Quelle: http://de.wfp.org/




