
Eigen habe mit der Gründung und Leitung von Transparency International „Wichtiges geleistet und viel erreicht“, erklärte Wieczorek-Zeul. Das Entstehen zahlreicher internationaler Übereinkommen gegen Korruption und die Gründung von mehr als 90 nationalen Sektionen von Transparency International zeugten vom Erfolg der Arbeit Peter Eigens. Insbesondere das Inkrafttreten des UN-Übereinkommens gegen Korruption am 14. Dezember 2005 sei ein herausragender Meilenstein. Gegen die Korruption vorzugehen sei heute eine zentrale Aufgabe der Staatengemeinschaft, betonte Wieczorek-Zeul.

Eigens Nachfolgerin, die Kanadierin Huguette Labelle, ist Erziehungswissenschaftlerin, Ehrendoktorin von zehn Universitäten und nahm im Lauf ihrer Karriere bereits wichtige Positionen ein, darunter Kanzlerin der Universität von Ottawa, Leiterin der kandadischen Entwicklungsagentur (Canadian International Development Agency, CIDA) und Vorstandsmitglied des International Institute for Sustainable Development (IISD), der International Union for Conservation of Nature (IUCN) und der African Virtual University. Dem Board of Directors von Transparency gehörte sie bereits bisher an.




