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Berlinale: Friedensfilmpreis wird zum 31. Mal verliehen

friedensfilmpreis 2016Berlin. – Zum 31. Mal wird bei der diesjährigen Berlinale der Friedensfilmpreis vergeben. Der Preis geht an ein Werk, das die ästhetischen Mittel des Films in besonderer Weise in den Dienst des friedlichen Miteinanders und des sozialen Engagements stellt. Der Preis wird am 21. Februar in Form einer Bronzeplastik verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert.

In bemerkenswerter Kontinuität wurde seit 1986 jedes Jahr ein Berlinale-Beitrag mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet. 1986 wurde eine Gruppe friedensbewegter BerlinerInnen bei dem damaligen Festivalleiter Moritz de Hadeln vorstellig und schlug ihm die Schaffung eines Friedensfilmpreises bei der Berlinale vor. Trotz anfänglicher Zurückhaltung bei den Verantwortlichen der Berlinale wurde im gleichen Jahr der erste Friedensfilmpreis verliehen. Seitdem ist die Berlinale weltweit das einzige A-Filmfestival mit einem Friedensfilmpreis.

„Dabei weiß eigentlich niemand so genau, was ein Friedensfilm ist“, räumt der Weltfriedensdienst (WFD) ein, der zum Trägerkreis gehört. „Darf er aggressiv sein? Oder sollte er es sogar sein? Reicht es, die Grausamkeit des Krieges zu zeigen? Oder lüftet er den Vorhang zu einer Welt, die in Frieden lebt? Die Antwort darauf fällt in jedem Jahr etwas anders aus.“ Der Preisträger sollte die Stilmittel des Filmes nutzen, um das friedliche Zusammenleben der Menschen zu fördern. Beispielsweise indem er den Krieg verurteilt, Wege zur Versöhnung aufzeigt oder friedensfeindliche Tendenzen wie Rassismus und Nationalismus thematisiert.

Zum 10. Friedensfilmpreis schuf der Berliner Künstler Otmar Alt eine Bronzeskulptur, die dem jeweiligen Preisträger überreicht wird, dazu kommt ein Preisgeld von 5.000 Euro. Die repräsentative Skulptur wird von ippnw/Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung gestiftet, das Preisgeld von der Heinrich Böll Stiftung.

Ein Trägerkreis beruft die Jury und organisiert die Verleihung. Aktuell gehören ihm die Heinrich Böll Stiftung, der Weltfriedensdienst und die Friedensinitiative Zehlendorf an. Der Friedensfilmpreis 2015 ging an den Film „The Look of Silence“ von Joshua Oppenheimer. 

Der 31. Friedensfilmpreis wird am 21. Februar um 17:00 Uhr im Hackesche Höfe Kino in Berlin verliehen.

=> www.friedensfilm.de 

Quelle: www.wfd.de 

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