
Die Ausbildung an den AIMS-Zentren soll laut BMBF eine klare Anwendungsorientierung und einen Fokus auf die lokalen Herausforderungen haben. Der Bedarf an gut ausgebildeten Mathematikern ist auch in Afrika groß.
„Weltweit erschwert der Mangel an Ingenieuren und der entsprechenden mathematischen Grundkompetenz die soziale und wirtschaftliche Entwicklung“, sagte BMBF-Staatssekretär Georg Schütte. „Mit AIMS gewinnen wir junge afrikanische Talente für die Mathematik und alle Fächer, die darauf aufbauen. Wir fördern sie in diesen Instituten, damit sie unabhängig vorausdenken, Probleme lösen und Afrikas wissenschaftliche und wirtschaftliche Zukunft gestalten.“
Das African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) ist ein panafrikanisches Netzwerk von Exzellenzzentren, an denen Masterstudierende und Doktoranden auf hohem Niveau in Mathematikwissenschaften ausgebildet werden.
Die Weichen für die Unterstützung dieses Ansatzes stellte Staatssekretär Schütte auf dem Next Einstein Forum, einer großen Wissenschaftskonferenz vom 8. bis 10. März in Dakar, Senegal. Die Konferenz setzte die mathematische Wissenschaft und die Entwicklung des afrikanischen Kontinents in Bezug zueinander.
Quellen: www.bmbf.de | www.kooperation-international.de




