
„Die gestiegene Lebenserwartung zeigt, dass sich Investitionen in die Gesundheitsversorgung und in medizinische Forschung und Entwicklung auszahlen“, sagte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. „Doch Afrika hinkt bei der Gesundheitsversorgung und der Lebenserwartung weiter hinterher. Obwohl der Kontinent am stärksten durch vermeidbare Krankheiten wie Aids und Malaria betroffen ist, gibt es beispielsweise nur zwei Ärzte pro 10.000 Einwohner! In Europa sind es 16-mal so viele.“
Der WHO-Bericht zeigt eine Vielzahl an Mängeln bezüglich der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern auf. Besondere Herausforderungen bestehen aus der Sicht der Stiftung Weltbevölkerung in den Bereichen Mütter- und Kindergesundheit, vernachlässigte Armutskrankheiten sowie bei Infektionskrankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose.
„Es wird höchste Zeit, dass auch die Menschen in Entwicklungsländern ihr Recht auf Gesundheit wahrnehmen können“, betonte die Stiftung Weltbevölkerung. „Dazu müssen die Gesundheitssysteme verbessert werden – unter anderem durch qualifiziertes Gesundheitspersonal und durch bezahlbare Gesundheitsdienste.“
Quelle: www.weltbevoelkerung.de




