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Deutschland und Mosambik bauen Zusammenarbeit aus

BMZMaputo/Berlin (epo). – Mosambik erhält für Projekte in den Bereichen Bildung, ländliche Entwicklung und Förderung des Privatsektors in diesem und im kommenden Jahr 68,5 Millionen Euro aus Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit. Dies sagte die deutsche Bundesregierung dem südostafrikanischen Land bei Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Mosambik in Maputo zu.

Mosambik habe mit seiner entwicklungsorientierten Politik in den vergangenen Jahren beachtliche wirtschaftliche und soziale Fortschritte erreicht, erklärte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Seit 1996 sei der Anteil der Armen von 69% auf 54% gesunken. Die Zahl der Armen habe sich damit um rund drei Millionen verringert.

Mosambik ist dennoch weiterhin eines der ärmsten Länder der Welt und belegt den 168. Platz (von 177) des Human Development Index der Vereinten Nationen. Mosambik war eines der Länder, welche im Rahmen der von der Bundesregierung 1999 in Köln angestoßenen erweiterten HIPC Entschuldungsinitiative substantiell entschuldet wurden. Im Juni 2005 erfolgte beim G8-Gipfel in Gleneagles der vollständige Erlass von multilateralen Schulden bei IDA (Weltbank), Afrikanischer Entwicklungsbank und IWF.

„Infolge der Entschuldungen konnte Mosambik seine Sozial- und Bildungsausgaben erhöhen, so dass heute 1 Million Kinder mehr die Grundschule besuchen können“, so das deutsche Entwicklungsministerium.

? Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

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