
Eine Hoffnung war, so die Böll-Stiftung, dass die Olympischen Spiele ihrer Gastgeberstadt ein positives, langfristiges Erbe hinterlassen. Die Lebensbedingungen der Bevölkerung sollten sich verbessern und die Bewohnerinnen und Bewohner in die Investitionsentscheidungen einbezogen werden – zum Beispiel in den Bereichen Mobilität, Verkehrsinfrastruktur oder bezahlbarer Wohnraum.
Doch hat dies tatsächlich funktioniert in der Olympia-Stadt Rio de Janeiro? Die Zivilgesellschaft jedenfalls kritisiert den Vormarsch eines wirtschafts- und wettbewerbsorientierten Stadt-Konzepts, das bestehende Ungleichheiten verschärft und Verletzungen der Menschenrechte in Kauf nimmt.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat Journalist/innen, Vertreter/innen von Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler/innen eingeladen, in Dossier-Beiträgen Probleme und Konsequenzen der Olympia-Vorbereitungen in der Stadt Rio de Janeiro zu analysieren und diskutieren.
Das Dossier enthält Beiträge u.a. von Giselle Tanaka, Aercio Oliveira, Nelma Gusmão, Julia Bustamante, Caio Lima und Ítalo Nogueira.
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Quelle: www.boell.de


