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Ausstellung in Frankfurt: Oromo – ein Volk am Horn von Afrika

Oromo AusstellungFrankfurt (epo). – Unter dem Schatten des Oda Baumes versammelten sich die Oromo, um über Fragen des Zusammenleben des Volkes zu beraten und sich Gesetze zu geben. Heute steht das Symbol des Oda Baumes für die demokratischen Traditionen der Oromo und ihre Hoffnung, diese in einer künftigen Regierung wieder neu mit Leben zu füllen. Die OROMO leben im heutigen Äthiopien, wo sie über 40% der Bevölkerung ausmachen. OROMIA, das Land, das sie seit vielen Jahrhunderten besiedeln und bebauen, ist sehr fruchtbar. Es ist die Heimat des Kaffeebaums, der von dort aus in der ganzen Welt verbreitet wurde.Eine Ausstellung vom 4. bis 12. Februar 2006 widmet sich den Oromo und ihrer Kultur.

OROMIA steht seit der Gründung des Staates Abessinien Ende des 19. Jahrhunderts unter abessinischer bzw. äthiopischer Herrschaft. Obwohl die OROMO  aktiv an dem Sturz von Haile Selassie 1974 und an der Überwindung des marxistischen Regimes 1991 beteiligt waren, wird ihre Kultur und Sprache bis heute unterdrückt. Erst allmählich setzen sich in den deutschen Medien die Bezeichnungen OROMO und OROMIA durch, in unseren Landkarten und Geschichtsbüchern sucht man sie immer noch vergeblich.

Mit der Ausstellung „OROMO – ein Volk am Horn von Afrika“ möchten wir über ein Volk informieren, das eine lange und eigenständige afrikanische Tradition hat. Als Anfang des 19. Jahrhunderts deutsche und britische Missionare nach OROMIA kamen, fanden sie dort einen monotheistischen Glauben und demokratische Institutionen vor. Die Ausstellung gibt Auskunft über Geschichte und Geografie,  die kulturellen und religiösen Traditionen der OROMO, ihre Unterdrückung, ihren Widerstand und ihre Zukunftshoffnungen.

Die Ausstellung zeigt exemplarisch das Schicksal eines afrikanischen Volkes, dem wir uns besonders verbunden fühlen. Wir möchten dazu beitragen, dass die OROMO eines Tages ihre Rechte wiedererlangen und ihren Beitrag zur Entwicklung und zur politischen Stabilität am Horn von Afrika leisten können.

Öffnungszeiten

Samstag, den 4. Februar,  15:00 – 22:00
Sonntag, den 5. Februar,  13:00 – 20:00
Montag bis Freitag:       13:00 – 20:00
Samstag, den 11. Februar 13:00 – 22:00
Sonntag, den 12. Februar 13:00 – 18:00

Führungen:
täglich 13:00 Uhr und 16:00 Uhr

Oromo Kaffeezeremonie:
täglich 13:00 Uhr und 17.00 Uhr

anschließend: Oromo Sagen und Märchen
Führungen für Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung auch Vormittags

Unterstützung durch das Zentrum Ökumene der EKHN das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt/Main
AFROTON Kulturprojekte

Begleitendes Programm

Eröffnungsveranstaltung:
Samstag, den 4. Februar, 15:00 Uhr

Sonntag, den 5. Februar, 11:00 Uhr
Deutsch-Oromo-Gottesdienst
   Pfarrerin Dr. U. Schoen, Frankfurt/M
   Pfarrer Taskara Hirpo, Hermannsburg
   Chor der Oromogemeinde
   Ökumenechor

Mittwoch, den 1. Februar, 19:00 Uhr:
Mittwochsgottesdienst (Deutsche Kapelle)
   Gesellschaftliche Verantwortung der
   Kirchen in Äthiopien und in Oromia heute,
   Günther Schröder, Frankfurt am Main /
   Kulani Gudina

Mittwoch, den 8. Februar, 19:00 Uhr:
Mittwochsgottesdienst (Deutsche Kapelle)
    Menschenrechte am Horn von Afrika,
    besonders in Oromia
   Dieter Lorenz, Human Rights on the Horn
   of Africa e.V. (angefragt) /
   Dr. Mezgebu Effa Djawi, Rüsselsheim

Samstag, den 11. Februar, 18:00 Uhr
Deutsch-Oromo-Abend

Sonntag, den 12. Februar 17:00 Uhr
Festlicher Abschluss

Die Ausstellung wurde erstellt von der Hilfsorganisation Oromo Relief Association in der Bundesrepublik Deutschland e.V. Sie wird in Frankfurt organisiert von der Personalkirche Christus Immanuel mit:

Oromogemeinde Frankfurt/Main
c/o Elias Ofgaa
Ökumenisches Zentrum Christuskirche
Auf dem Beethovenplatz
60322 Frankfurt/Main
Tel.: 0162-8458539

Gamtaa Oromoo [Oromogemeinschaft] GO e. V.
Postfach: 800224; 65902 Frankfurt/Main
gamtaa_oromoo@yahoo.de
Tel: 0173/8090227

Oromo – Studentenunion in Hessen (TBOH), c/o Asfawu Ayana;
Burgundenring 13
65428 Rüsselsheim
Tel.:0179-8270726

Oromo Frauen Selbsthilfeverein
c/o Bekelech Futassa
Alzenauerstr. 29?
63517 Rodenbach
+49 (06184) 56032

Vereinigung der Oromo in Hessen e.V.
c/o Girma Getachew;
Lötznerstr. 7, 60487 Frankfurt
Tel 0174-27455880
gershoo@web.de

Oromo Hilfsinitiative e.V.
c/o Dasitu Kajela-Röttger
Rüsselsheimerstr. 22
60326 Frankfurt
Tel. 0179-3210583
OHI@afroton.de

Evangelische Personalkirchengemeinde Christus Immanuel
Ökumenisches Zentrum Christuskirche
Auf dem Beethovenplatz
60322 Frankfurt/Main

Gemeindebüro:
Beethovenplatz 1 – 3,
 60322 Frankfurt/M
Tel. 069 / 55 62 69
Fax  069 / 55 47 58
info@christus-immanuel.de
www.christus-immanuel.de

Sie erreichen die Ausstellung mit
U-Bahn 4 und 6/7   bis Bockenheimer Warte
Bus 36            bis Palmengartenstrasse

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