
„Wir sind besorgt, dass diese neue Gewaltwelle weiter eskaliert“, sagte Jürgen Pothmann, Pressereferent von World Vision. „Wir hoffen, dass beide Parteien dem Friedensprozess noch eine Chance geben, so dass wir unsere Arbeit für die vom Tsunami betroffenen Menschen in vollem Umfang fortsetzen können.“
World Vision hatte unmittelbar nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 humanitäre Nothilfe geleistet, betroffene Familien mit Nahrung, Kleidung, Notunterkünften etc. versorgt. Seit dem Sommer konzentriert sich World Vision Deutschland auf den Wiederaufbau im Nordosten Sri Lankas. Dort werden unter anderem 47 Schulen saniert und Wassersysteme zur Verbesserung der Hygiene installiert. Darüber hinaus plant World Vision Deutschland an der Ostküste langfristige Hilfe über mehrere Jahre.
„Es wäre eine Katastrophe für das Land und seine Menschen, wenn die Entwicklungsprojekte durch den politischen Konflikt zwischen Regierung und tamilischen Rebellen gestoppt würden“, sagte Pothmann. Die einheimischen World Vision-Helfer versuchten flexibel auf Ausgangssperren, Generalstreiks und Unruhen zu reagieren und ihre Arbeit so gut wie möglich weiter zu führen.



