
Zehn Prozent der Bevölkerung verfügen demnach über 31,5 Prozent der Totaleinkünfte. Dass die Schere zwischen Arm und Reich groß ist, zeigt auch eine weitere Zahl des INDEC: Der Lohnunterschied zwischen dem ärmsten Zehntel – durchschnittlich 1.369 Pesos (rund 80 Euro) – und dem reichsten beträgt 2.500 Prozent.
Obwohl das reichste Zehntel der Bevölkerung durchschnittlich ein relativ niedriges Monatseinkommen von 34.998 Pesos (rund 2.100 Euro) aufweist, sind die Unterschiede innerhalb dieser Gruppe extrem: Sie reichen von 22.500 Pesos bis zu 274.000 Pesos (rund 16.500 Euro). Von den 16,4 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern Argentiniens verdienen etwas mehr als drei Millionen (rund 18 Prozent) mehr als die Hälfte der Gesamteinkünfte. Zum Vergleich: Der Anteil des ärmsten Zehntels beträgt lediglich 4,3 Prozent.
Quelle: amerika21.de




