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Raum für 850 Arbeitsplätze: GIZ legt Grundstein für neues Bürogebäude in Bonn

gizBonn. – Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat am Dienstag den Grundstein für ihr neues Bürogebäude an der Friedrich-Ebert-Allee 32 in Bonn gelegt. Mit einer Summe von rund 158 Millionen Euro bringt die GIZ die größte Investition auf, die das Unternehmen bisher in eine Immobilie getätigt hat. Der Neubau mit 28.000 Quadratmetern soll Raum für bis zu 850 Arbeitsplätze bieten.

„Die GIZ unterstreicht damit ihr Engagement am Unternehmenssitz in Bonn“, erklärte GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner. Zuletzt hatte die GIZ in das Fort- und Weiterbildungszentrum in Bonn-Röttgen und den Mäanderbau an der Friedrich-Ebert-Allee investiert. „Wir als GIZ freuen uns, ein Teil der Nachhaltigkeits- und Klimahauptstadt Bonn zu sein“, sagte Gönner. Nachhaltigkeit sei das Leitprinzip der GIZ. Das verbinde das Unternehmen auf besondere Weise mit dem Standort und den in Bonn ansässigen Organisationen.

Das siebengeschossige Gebäude wird mit dem benachbarten Mäanderbau einen Campus bilden, auf dem alle Arbeitsplätze unmittelbar beieinander liegen. Gemeinsam verfügen die beiden Gebäude dann über eine gut ausgebaute Infrastruktur, unter anderem mit Konferenzräumen, einer Vielzahl an Sozialräumen sowie einem Auditorium für Veranstaltungen. Die Fertigstellung der Immobilie, die von der Ten Brinke Gruppe gebaut wird, ist für Ende 2019 geplant.

Dorothee Fiedler, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), stellte fest: „Das Gebäude des GIZ-Campus wird ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit: Die GIZ zeigt, wie es geht!“ Das sei ein starkes Bekenntnis der Bundesregierung zum Standort Bonn, so Fiedler. „Wer so viel in moderne, nachhaltige Bürogebäude investiert, will auch lange bleiben.“

Franz-Josef Lersch-Mense, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei, unterstrich, der neue Campus sei eine Investition in eine gute Zukunft der Internationalen Zusammenarbeit am Standort Bonn. „Damit schafft die GIZ hervorragende Voraussetzungen, um von hier aus neue Impulse für die Bewältigung der Herausforderungen der Menschheit im 21. Jahrhundert zu setzen.“

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan sagte: „Ich freue mich, dass die GIZ mit ihrem Campus-Projekt ­- und natürlich auch mit der Akademie für internationale Zusammenarbeit in Röttgen – ein weiteres Zeichen ihrer Verbundenheit mit dieser Stadt und diesem Standort zum Ausdruck bringt.“ Er sei davon überzeugt, dass mit dem Engagement der GIZ am Standort Bonn die Wahrnehmung Bonns als „Hauptstadt der Nachhaltigkeit“ weiter zunehme.

„Nachhaltigkeit hat bei Konzeption, Bau und Betrieb des Gebäudes die höchste Priorität“, betonte GIZ-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß. Eine Gold-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen werde wie beim 2016 eröffneten Mäanderbau angestrebt. Unter anderem ist auf dem Dach des Gebäudes eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen, die rund 15 Prozent des Strombedarfs abdecken soll. Darüber hinaus soll auf dem Dach eine solarthermische Anlage zur Warmwassererzeugung installiert werden.

Quelle: www.giz.de 

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