
Der Global Corruption Report 2006 wurde in London veröffentlicht. Der Bericht zeigt nach Auffassung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eindrücklich, dass gerade der Gesundheitssektor in denjenigen Ländern besonders anfällig für Korruption sei, in denen es an Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Rechenschaftspflicht mangelt.
„Die Bekämpfung von Korruption ist und bleibt ein wichtiger Schwerpunkt in der Entwicklungszusammenarbeit“, betonte die Entwicklungsministerin. Deutschland setze sich international und in den Partnerländern weiter dafür ein, dass im Kampf gegen Korruption Transparenz auf allen Ebenen und zwischen allen Beteiligten geschaffen wird. Dabei sind die Einführung von Verhaltenskodizes, die Beteiligung der Zivilgesellschaft und die konsequente Verfolgung von Korruptionsfällen unumgänglich.
Die Einbeziehung nichtstaatlicher Organisationen gerade im Bereich der Gesundheitsversorgung sei ebenfalls ein wirksames Mittel gegen Korruption, so das BMZ. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit suche vor diesem Hintergrund regelmäßig nach aktiven Fördermöglichkeiten von Nichtregierungsorganisationen.
? Global Corruption Report 2006
? Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)




