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Hurrikan Irma : Geld für den Wiederaufbau darf nicht in den Schuldendienst fließen

logo erlassjahr 200Düsseldorf. – Gemeinsam mit internationalen Partnern hat das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de am Dienstag den Internationalen Währungsfonds aufgefordert, Entschuldungsmechanismen für von Naturkatastrophen betroffene Länder zu schaffen.

Hurrikan Irma, der in der vergangenen Woche über die Ostkaribik hinweg zog und dabei die Insel Barbuda fast vollständig zerstörte, sei „nicht die erste Katastrophe dieser Art und sicherlich auch nicht die letzte in dieser Region“, heißt es in dem Brief der britischen Jubilee Debt Campaign, des europäischen Entschuldungsnetzwerks EURODAD und von erlassjahr.de an die Direktorin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde.

Die Organisationen fordern Lagarde auf, durch ein sofortiges Schuldenmoratorium dringend benötigte Mittel für Nothilfe und Wiederaufbau im Land zu lassen. Darüber hinaus soll der IWF für die besonders verletzlichen Staaten der Karibik Mechanismen schaffen, durch die der Schuldendienst bei künftigen Naturkatastrophen mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden kann und die ein automatisches Umschuldungsverfahren in Gang setzen.

Die europäischen Organisationen unterstützen damit die Forderung ihrer Partner in der Karibik. Der katholische Bischof von Barbados und Mitbegründer von Jubilee Caribbean Jason Gordon erklärt: „Es geht hier um eine Frage der Gerechtigkeit. Wir sind nicht verantwortlich für den Klimawandel, auf den die ökologischen Veränderungen zurückgehen.“

Quelle: erlassjahr.de

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