
„Neben ausreichenden Finanzmitteln für die Umsiedlung gefährdeter Dörfer und Anpassungsmaßnahmen müssen also auch soziale und kulturelle Aspekte berücksichtigt werden“, forderte Füllkrug-Weitzel auf dem Weltklimagipfel in Bonn. „Die Summe all der Schäden, die extreme Wetterereignisse auslösen, führt im schlimmsten Fall zu Migration und Vertreibung.“
Erfreulich sei, dass die für klimabedingte Schäden und Verluste zuständige UNFCCC-Arbeitsgruppe (WIM) jetzt beginnt, Empfehlungen auch zum Umgang mit immateriellen Schäden zu erarbeiten. Das jüngst von Brot für die Welt gemeinsam mit ACT Alliance, Lutherischem Weltbund und dem Weltkirchenrat erstellte Diskussionspapier „Non-Economic Loss And Damage With Case Examples from Tanzania, Ethiopia, El Salvador and Bangladesh“ komme zur rechten Zeit, um diese Arbeit zu unterstützen.
Quelle: www.brot-fuer-die-welt.de




