Start / Länder / Lateinamerika / Argentinien: Protestmärsche für inhaftierte indigene Aktivistin Sala

Argentinien: Protestmärsche für inhaftierte indigene Aktivistin Sala

amerika 21Buenos Aires. – In Argentinien ist für die indigene Aktivistin Milagro Sala unlängst das zweite Jahr in Untersuchungshaft zu Ende gegangen. In Buenos Aires fand zu diesem Anlass ein Protestmarsch statt, unterstützt von Kundgebungen in anderen Städten und im Ausland. Dabei wurde die Freilassung der Aktivistin und anderer politischer Gefangener gefordert. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21.de am Montag berichtet.

Sala selbst verfasste eine Erklärung, in der sie sich kämpferisch zeigte, ihre Verfolgung als politisch motiviert anprangerte und darauf hinwies, dass neben ihr noch weitere zwanzig Personen unrechtmäßig in Haft säßen. 

Sala betonte die „Verbissenheit“, mit der Oppositionsführer in Argentinien unter Präsident Mauricio Macri verfolgt würden. Dies sei besonders schmerzhaft im Fall des todkranken Ex-Außenministers Hector Timerman, der momentan unter Hausarrest steht. Sie beklagte zudem die willkürliche Zerstörung der Einrichtungen der Kooperative sowie von Krankenstationen, Sportanlagen und Werkstätten, so amerika21.de.

Die Anführerin des sozialen kooperativen Netzwerks Tupac Amaru und Abgeordnete des Regionalparlaments Parlasur war wegen des „Aufrufs zu Gewalt und Randalen“ festgenommen worden, nachdem sie mit anderen Mitstreitern gegen das Vorgehen der neu gewählten Provinzregierung von Gouverneur Gerardo Morales mit einem Protestlager in San Salvador de Jujuy protestierte. Zu dieser Anschuldigung, die nach argentinischem Recht nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt und keine Untersuchungshaft rechtfertigt, kamen später noch andere dazu wegen vermeintlicher Unterschlagung, Aufruhr und Nötigung, so amerika21.de.

=> Vollständige Meldung

Quelle: www.amerika21.de 

Markiert:

Login

Neue Jobs bei epojobs.eu

Bannerwerbung

GNE Banner

Newsletter abonnieren!

Subscription Form

Events

Anstehende Events

Tags

Afrika Armut Bildung BMZ Brasilien CO2 Coronavirus Deutschland Entwicklungsfinanzierung Entwicklungshilfe Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Ernährung Europäische Union EZ Fairer Handel Flüchtlinge Gesundheit Humanitäre Hilfe Hunger Jemen Katastrophen Kinder Klimagipfel Klimakrise Klimaschutz Kolumbien Konflikte Kriege und Konflikte Landwirtschaft Medien Menschenrechte Migration Nachhaltigkeit News Nothilfe Oxfam Pressefreiheit Sudan Syrien Umwelt UNO USA Wahlen Weltwirtschaft