
„Die Zustände in den Notunterkünften sind schwierig. Viele Menschen haben auf ihrer Flucht vor den Aschewolken nur das Nötigste mitgenommen. Wie lange sie noch in den Unterkünften ausharren müssen, ist noch nicht klar. Wir stehen in engem Kontakt mit der Diözese in Legazpi, die für uns die Verteilung der Hilfsgüter übernehmen wird“, sagte Jan Emmel, Länderrepräsentant von Malteser International in Manila.
Der Vulkan Mayon, gut 300 Kilometer von der Hauptstadt Manila entfernt gelegen, gehört zu den aktivsten auf den Philippinen. Mehrfach ist in den vergangenen Tagen Rauch aus dem Krater aufgestiegen und Lava den Vulkan herabgeflossen. Am Montag stieg eine zehn Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel und die Alarmstufe wurde von drei auf vier hochgesetzt. Somit scheint für die Experten ein Ausbruch in den nächsten Tagen wahrscheinlicher.
„Wir bereiten uns auf den schlimmsten Fall vor. Wenn der Vulkan ausbrechen sollte, gehen wir davon aus, dass viele Menschen ihr Hab und Gut verlieren werden“, so Emmel.
Malteser International arbeitet seit 2009 auf den Philippinen – in enger Zusammenarbeit mit der philippinischen Assoziation des Malteserordens. Schwerpunkte sind die Nothilfe bei Naturkatastrophen sowie die bessere Vorbereitung auf die Folgen von Naturgewalten. Außerdem unterstützt Malteser International Menschen in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene.
Quelle: www.malteser-international.org




