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Pressefreiheit: Mexiko bleibt eines der gefährlichsten Länder für Journalisten

amerika 21Mexiko-Stadt. – Die Nichtregierungsorganisation Article 19 hat einen neuen Report zum Thema Pressefreiheit in Mexiko vorgelegt. Darin zieht sie ein verheerendes Fazit. So sei es im Laufe des vergangenen Jahres zu 507 Attacken auf Journalisten gekommen. Zwölf Medienschaffende wurden 2017 wegen ihrer Arbeit ermordet, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

Die weltweit tätige britische Menschenrechtsorganisation Article 19 setzt sich für freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit ein. Ihren Namen leitet sie von Artikel 19 der Vereinten Nationen (UN) ab, in dem es heißt: „Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Der jetzt vorgestellte Report erinnert daran, dass seit dem Jahr 2000 insgesamt 114 mexikanische Journalisten getötet wurden. Die Gefährdung von Journalisten in Mexiko sei nur mit der Lage in Kriegsgebieten wie etwa Syrien vergleichbar. Als zentrales Problem werde die andauernde Straflosigkeit bei Straftaten gegen Journalisten bewertet, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 

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