
„Wir stehen bei der Malaria-Bekämpfung an einem Scheideweg“, erklärte Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „Imprägnierte Moskitonetze haben in der Vergangenheit maßgeblich dazu beigetragen, dass vor allem Kinder vor einer Ansteckung geschützt wurden. Malaria-Medikamente haben viele Menschenleben gerettet. Diese Erfolge sind jedoch durch zunehmende Resistenzen gegen die eingesetzten Insektizide und Medikamente bedroht.“
Malaria könnte mit verbesserten Mitteln einfach und kostengünstig verhindert beziehungsweise behandelt werden, so die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung. „Die steigenden Infektionszahlen sind ein Weckruf und zeigen: Es muss dringend gehandelt werden. Ich fordere daher die Bundesregierung auf, sich finanziell stärker für Forschung und Entwicklung zu verbesserten Präventionsmaßnahmen, Diagnostika und Medikamenten zu engagieren“, sagte Renate Bähr.
Quelle: www.dsw.org




