Start / Länder / Lateinamerika / Argentinien: Macri legt Veto gegen Senatsentscheidung ein

Argentinien: Macri legt Veto gegen Senatsentscheidung ein

amerika 21Buenos Aires. – Die Entscheidung der argentinischen Regierung, sich aufgrund verfehlter Wirtschaftspolitik wieder an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu wenden und über eine Kreditaufnahme zu verhandeln, sorgt weiterhin für Proteste und ein Veto des Präsidenten Mauricio Macri gegen eine Mehrheitsentscheidung des Senats. Dieser hatte in der Nacht zu Donnerstag nach einer zehnstündigen Sitzung für ein Gesetz gestimmt, das die Tarife für Gas, Wasser und Strom deckeln sollte, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

Es dauerte jedoch keine fünf Stunden, so amerika21, bis Macri seine Ankündigung wahrmachte und das Gesetz umgehend wieder stoppte. Sein Kabinettschef, Marcos Peña, erklärte, man habe das Gesetz stoppen müssen, da es dem Föderalismus widerspreche und sich gegen die Interessen der Provinzen richte, indem deren Einnahmen eingeschränkt würden. Der Senat dürfe eine solch weitreichende Entscheidung nicht treffen.

Vor der Abstimmung hatte Macri verzweifelt versucht, eine Mehrheit im Senat gegen das Gesetz zu bekommen. Da sein Regierungslager dort über keine Mehrheit verfügt und sich die Opposition sehr geschlossen für das Gesetz aussprach, wurde nun ein präsidiales Veto eingelegt. Zuvor habe sich Macri auch direkt an seine Vorgängerin und jetzige Senatorin, Cristina Fernández de Kirchner, gewandt und die peronistischen Vertreter im Senat zu einer „verantwortungsvollen Abstimmung“ gedrängt, berichtete amerika21.

=> Vollständige Meldung

Quelle: www.amerika21.de 

Markiert:

Login

Neue Jobs bei epojobs.eu

Bannerwerbung

GNE Banner
GNE Banner

Newsletter abonnieren!

Subscription Form

Events

Anstehende Events

Tags

Afrika Armut Bildung BMZ Brasilien CO2 Coronavirus Deutschland Entwicklungsfinanzierung Entwicklungshilfe Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Ernährung Europäische Union EZ Fairer Handel Flüchtlinge Gesundheit Humanitäre Hilfe Hunger Jemen Katastrophen Kinder Klimagipfel Klimakrise Klimaschutz Kolumbien Konflikte Kriege und Konflikte Landwirtschaft Medien Menschenrechte Migration Nachhaltigkeit News Nothilfe Oxfam Pressefreiheit Sudan Syrien Umwelt UNO USA Wahlen Weltwirtschaft