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Guatemala: Regierung nach Vulkan-Katastrophe zunehmend unter Druck

amerika 21Guatemala-Stadt. – Zahlreiche Guatemalteken sind am Wochenende in der Hauptstadt des Landes aus Protest über das mangelhafte Krisenmanagement der Regierung nach dem jüngsten verheerenden Vulkanausbruch auf die Straße gegangen. Wie nun bekannt wurde, hatte der nationale Katastrophenschutz (Conred) die Empfehlung der Seismologen, das Gebiet sofort zu evakuieren, über viele Stunden ignoriert. Zudem sehe sich die Regierung dem Vorwurf ausgesetzt, die Zeit nach der Katastrophe zur Verabschiedung äußerst umstrittener Gesetze genutzt zu haben, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch.

Während des Protests forderten die Beteiligten lautstark den Rücktritt von Staatspräsident Jimmy Morales, da die Behörden weder adäquat auf den Vulkanausbruch vorbereitet gewesen seien noch der Präsident selbst angemessen reagiert habe. Unterdessen wird in der Öffentlichkeit auch der Ruf nach der Suspendierung von Conred-Leiter Sergio Cabañas immer lauter.

Tag nach der Katastrophe hatte Morales verkündet, „das Haushaltsgesetz erlaubt es dem Staat nicht, einen Centavo für Notfälle auszugeben“. Experten und Beamten sind sich jedoch einig, das der Präsident schlicht den Notstand ausrufen muss, um öffentliche Gelder bereitzustellen, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 

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