
Es sei nötig, „Anstrengungen zu unternehmen, um den Haushalt des Staates auszugleichen“, sagte Macri. Die Zielsetzung eines Nulldefizits, das Macri damit anpeilt, hatte im Zuge der großen Staatskrise im Jahr 2001 bereits die Regierung von Präsident Fernando De la Rúa zu Fall gebracht.
Zum ersten Mal nahm der Präsident dabei die Worte „Krise“ und „Notstand“ in den Mund, berichtete amerika21. Er habe anerkannt, dass die Inflation und der Verfall des Pesos, der allein im August um 35 Prozent seines Werts gegenüber dem US-Dollar verloren hat, einen Anstieg der Armut zur Folge habe.
Die Ursachen dafür sieht Macri jedoch in keinerlei Zusammenhang mit der Politik seiner Regierung, sondern ausschließlich in externen Faktoren, darunter die anhaltende Trockenheit, der Handelskrieg zwischen China und den USA und das politische Erbe des Kirchnerismus, so amerika21.
Quelle: www.amerika21.de




