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Afrika: Entwicklungsminister Müller kündigt „umfassendes Entwicklungspaket“ an

bmz Berlin. – Auf dem G20-Investitionsgipfel für Afrika in Berlin hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag einen sogenannten Entwicklungsinvestitionsfonds angekündigt. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erklärte am Mittwoch, vor allem mittelständische deutsche Unternehmen sollten mit dem Fonds Anreize für Investitionen in Afrika erhalten. Der Entwicklungsinvestitionsfonds solle mit bis zu einer Milliarde Euro aufgefüllt werden, sei aber nur Teil eines „umfassenden Entwicklungspakets„.

„Kern ist ein Entwicklungsinvestitionsfonds, der mit bis zu einer Milliarde Euro ausgestattet wird“, sagte Müller. „Damit bekommen kleine und mittlere Unternehmen Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte in Afrika, die bisher keine kommerziellen Angebote erhalten. Aber auch afrikanische Mittelständler und Start-ups kommen so an günstige Finanzierungen. Und wir bauen unsere Ansprechstrukturen vor Ort aus, etwa an den Auslandshandelskammern.“

Das Entwicklungspaket enthalte über den Fonds hinaus weitere Verbesserungen, betonte Müller. „Wir erleichtern es Unternehmen, sich gegen Verluste im Exportgeschäft mit sogenannten Hermes-Bürgschaften abzusichern. Bei Zahlungsausfall müssen Firmen bereits statt 10 nur noch 5 Prozent der Auftragssumme selbst bezahlen. Das werden wir jetzt auf weitere Reformländer ausweiten.“

Zusätzlich werde die Absicherung gegen politische Risiken erleichtert, erklärte Müller. „Hier sinkt der Selbstbehalt von 5 auf 2,5 Prozent. Und wir werden neue Finanzierungsprodukte in lokaler Währung anbieten, denn massive Währungsschwankungen behindern viele Investitionen.“

Komplettiert wird das Entwicklungspaket nach Angaben von Entwicklungsminister Müller durch die Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung: „Gemeinsam mit deutschen und afrikanischen Unternehmen schaffen wir neue Ausbildungs- und Jobpartnerschaften. Mit Tunesien wurden bereits sieben Abkommen mit deutschen Unternehmen abgeschlossen, die tausende neue Jobs schaffen.“

Quelle: www.bmz.de 

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