
Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, rief die Krieg führenden Parteien im Norden des Landes auf, trotz des Anschlags an der für nächste Woche geplanten Fortsetzung der Friedensverhandlungen in Genf festzuhalten. „Der Tod unserer Mitarbeiter Shanmugaratnam Pathmanathan und Chelvendra Pradeepkumar führt uns erneut aufs Schmerzlichste vor Augen, wie wichtig für das ganze Land ein erfolgreicher Verlauf der Verhandlungen ist“, sagte Martin Salm, Leiter von Caritas international.
Caritas international ist seit den achtziger Jahren im Tamilengebiet in der Flüchtlingshilfe tätig. Nach dem Tsunami sind zudem für die Opfer des Seebebens auf der Halbinsel Jaffna 1.000 Häuser entstanden und 400 Boote ausgeliefert worden. Alle Hilfsprojekte können aufgrund des Bürgerkrieges und den seit Januar zunehmenden Spannungen nur in reduziertem Umfang durchgeführt werden.




