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Peru: Kritik an Abkommen zwischen Bergbauunternehmen und Polizei

amerika 21Lima. – Bergbauunternehmen können sich in Peru auf den Schutz der Polizei verlassen. Das ergab eine jüngst veröffentlichte Studie des Institutes für Rechtsverteidigung und der Nationen Menschenrechtskoordination in Peru sowie der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Earth Rights International. Insgesamt 138 Verträge seien demnach von 1995 bis 2018 zwischen der Nationalen Polizei und Bergbaufirmen abgeschlossen worden, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

Die Verträge würden die Unparteilichkeit und die Unabhängigkeit der Sicherheitsbehörde beeinträchtigen und für die Privatisierung der Polizei sorgen, heißt es in der Studie. 29 der 138 untersuchten Abkommen seien derzeit noch gültig.

In der Liste der Verträge tauchen nationale und internationale Unternehmen wie Antamina (Peru), Barrick Gold (Kanada), Doe Run (USA) und Projekte wie das Goldbergwerk Yanacocha und die Kupfermine Las Bambas auf, so amerika21. Die Mehrheit der Verträge sehe vor, dass die Polizisten in offizieller Uniform und bewaffnet auftreten. Solche Einsätze sind nicht illegal: Seit mehr als 20 Jahren gibt es in Peru Gesetze, die der Polizei erlauben, Übereinkünfte mit privaten Unternehmen zu treffen, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 

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