
Die verletzten Leibwächter wurden in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Der Vorfall rief international Kritik an der Sicherheitslage für Aktivisten in dem südamerikanischen Land hervor, so amerika21.
Bereits ab Freitag waren die Aktivisten der Afrokolumbianischen Gemeinschaften (Asociación de Consejos Comunitarios del Norte de Cauca, Aconc, und Procesos de Comunidades Negras, PCN) versammelt, um ein Treffen mit der Regierung für den 8. Mai vorzubereiten. Am Samstag wurden sie von mehreren bewaffneten Männern zuerst beleidigt und bedroht. Dann wurden sie beschossen und zwei Granaten wurden geworfen. Alle Aktivisten flüchteten umgehend und es kam zu Schusswechseln mit deren Leibwächtern.
Die Art und Weise des Vorfalls zeige laut Márquez, dass die Täter alle vor Ort umbringen wollten. Neben ihr zählten zu den etwa 16 Anwesenden auch das höchste Ratsmitglied von Aconc Víctor Hugo Moreno sowie Carlos Rosero, Clemencia Carabali und Sofía Garzón. Den Grund sieht Márquez im Engagement der Aktivisten für die Verteidigung des Lebens, des Territoriums und der Umwelt begründet, so amerika21.
Quelle: www.amerika21.de




