
Auch Folterfälle zählten zu den zahlreichen Schikanen der Armee, heißt es in dem Report. Der Bericht hält fest: Nicht die Guerillagruppen, sondern das Militär stelle zurzeit das größte Gewaltrisiko für die Bevölkerung in Catatumbo dar.
Der Bericht dokumentiert mehrere Fälle von schwerer Misshandlungen und Folter. In mehreren Landkreisen des Catatumbo hat die Armee dem Bericht nach willkürlich auf Einwohner geschossen, während sie ihre Feldarbeiten verrichteten. Dabei habe es keinen anderen bewaffneten Akteur in der Nähe und demzufolge kein Gefecht gegeben.
Die Gemeinden vermuten, dass die Armee Scheinkämpfe inszenieren wollte. Die Menschenrechtskommission hegt den Verdacht, es gebe einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Militärs und umstrittenen internen Anweisungen der Armee, die die Tür für illegale Hinrichtungen von Zivilisten wieder öffne.
Quelle: www.amerika21.de




