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Ecuador: Regierung will auf Forderungen Indigener eingehen

amerika 21Quito. – Nach zwölf Tagen entschlossener Proteste und massiver Repression von Seiten des Staates haben die Indigenen in Ecuador bei Gesprächen mit der Regierung am späten Sonntagabend einen ersten Erfolg verzeichnen können. Präsident Lenín Moreno willigte ein, das umstrittene Dekret 883 zur Streichung der Subventionen auf Treibstoff „ersetzen“ zu wollen. Dafür werde nun eine Kommission eingesetzt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

Die Vertreter des Bündnisses der indigenen Nationalitäten Ecuadors (Conaie) zeigten sich zunächst zufrieden, so amerika21. Inwiefern die Subventionen wirklich wieder eingeführt werden und Moreno nicht nur auf Zeit spielt, um die angespannte Lage im Land zu beruhigen, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Die mit stundenlanger Verspätung begonnen Gespräche unter Vermittlung der Vereinten Nationen waren angesetzt worden, um die seit zwölf Tagen andauernde Krise in den Griff zu bekommen. Für Dienstag ist ein Treffen mit Vertretern von Arbeiterorganisationen geplant, die sich ebenfalls am Streik beteiligt hatten, so amerika21.

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Quelle: www.amerika21.de 

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