
Der Fahrer des UN-Fahrzeugs, ein UNICEF Mitarbeiter, war nach dem Bericht der Malteser sofort tot. Der 30-jährige Mitarbeiter der Malteser, ein Arzt und medizinischer Leiter eines Gesundheitszentrums in Kala-I-Nau, konnte zunächst fliehen, wurde jedoch auf der Flucht erschossen.
„Wir sind erschüttert über diese schreckliche Tat“, erklärte Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes. „Unser tiefes Mitgefühl gehört den Angehörigen der Toten.“
Die Malteser sind seit 2002 in Afghanistan aktiv. Für das gesamte Personal gelten wegen der angespannten Sicherheitslage seit zwei Jahren strengste Sicherheitsauflagen. Fahrten in die Projektgebiete sind nur bei Tag und unter Begleitschutz gestattet.
Derzeit haben die Malteser nach eigenen Angaben sechs internationale, darunter drei Deutsche, und 20 lokale Mitarbeiter im Nordwesten des Landes sowie in Zentralafghanistan unter Vertrag.




