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Mitarbeiter der Malteser bei Überfall im Nordwesten Afghanistans

MalteserKöln/Herat (epo). – Bei einem Überfall auf einen UN-Konvoi im Nordwesten Afghanistans ist am Wochenende ein lokaler Mitarbeiter der Malteser getötet worden. Nach Angaben der Organisation mit Sitz in Köln befand sich der Konvoi auf dem Weg von Kala-I-Nau nach Herat, als er aus dem Hinterhalt mit Raketen und Maschinenwaffen beschossen wurde.

Der Fahrer des UN-Fahrzeugs, ein UNICEF Mitarbeiter, war nach dem Bericht der Malteser sofort tot. Der 30-jährige Mitarbeiter der Malteser, ein Arzt und medizinischer Leiter eines Gesundheitszentrums in Kala-I-Nau, konnte zunächst fliehen, wurde jedoch auf der Flucht erschossen.

„Wir sind erschüttert über diese schreckliche Tat“, erklärte Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes. „Unser tiefes Mitgefühl gehört den Angehörigen der Toten.“

Die Malteser sind seit 2002 in Afghanistan aktiv. Für das gesamte Personal gelten wegen der angespannten Sicherheitslage seit zwei Jahren strengste Sicherheitsauflagen. Fahrten in die Projektgebiete sind nur bei Tag und unter Begleitschutz gestattet.

Derzeit haben die Malteser nach eigenen Angaben sechs internationale, darunter drei Deutsche, und 20 lokale Mitarbeiter im Nordwesten des Landes sowie in Zentralafghanistan unter Vertrag.

 Malteser Hilfsdienst

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