
Vier Milliarden US-Dollar sollen noch in diesem Jahr fließen. Weitere 1,5 Milliarden im Jahr 2021 und 2022 nochmals eine Milliarde. Das Direktorengremium des Währungsfonds muss dem Paket zwar noch zustimmen, dies gilt allerdings als Formalie und soll nach dem Willen von IWF-Chefin Kristalina Georgieva bereits Ende September geschehen.
Ziel sei es, „den ecuadorianischen Behörden behilflich zu sein, die Wirtschaft zu stabilisieren sowie das Leben und den Lebensunterhalt der Ecuadorianer zu schützen“, so der IWF in einer Pressemitteilung. Ecuadors Wirtschaft war bereits vor Ausbruch der Pandemie, insbesondere aufgrund des niedrigen Ölpreises sowie schweren Erdbeben in den Jahren 2016 und 2019, angeschlagen. Durch die Covid-19-Pandemie verschärfte sich diese Lage weiter. In seiner Pressemitteilung ging der IWF von einem Rückgang des ecuadorianischen Bruttoinlandsprodukts von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus, so amerika21.
Quelle: www.amerika21.de




