
In Ecuador ist es nach Artikel 130 der Verfassung möglich das Staatsoberhaupt des Amtes zu entheben, wenn Unruhen das Land erschüttern und die Regierung die Lage nicht mehr kontrollieren kann. Die Proteste in den letzten beiden Wochen haben das Land teilweise lahmgelegt und werden von der Konföderation der indigenen Nationalitäten Ecuador (Conaie) angeführt. Die indigene Dachorganisation hat seit dem 13. Juni zu Demonstrationen und Straßenblockaden aufgerufen, um gegen die neoliberale Politik von Lasso zu protestieren.
Ihre Forderungen artikuliert Conaie in einem zehn Punkte umfassenden Katalog, der unter anderem eine Senkung der Treibstoffpreise, erhöhte Ausgaben für Bildung und Gesundheit sowie einen verbesserten Schutz der Ökosysteme umfasst. Unterstützt werden die Forderungen und Aktionen von einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften und sozialen Organisationen, so amerika21.
Quelle: www.amerika21.de




