Westafrika hat seit 2020 eine Serie von Staatsstreichen erlebt, darunter in Tschad, Guinea, Burkina Faso, in Mali und im Niger. Weil die westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas die Länder unter Druck gesetzt hat, zur Demokratie zurückzukehren, wollen die drei Sahelländer aus der Ecowas austreten. Kurz nach dieser Ankündigung waren Entwicklungsministerin Svenja Schulze und die parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Bärbel Kofler, in Nigeria und haben dort auch mit dem Präsidenten der Ecowas über die Folgen der Austritte gesprochen. Im Interview mit Bernd Ludermann betont Kofler, wie wichtig weiterhin die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Sahel sei – auch für die Sicherheit in der Region: „Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen dem Mangel an Perspektiven und dem Abgleiten junger Menschen in Extremismus.“ Zudem warnt Kofler vor den wirtschaftlichen Folgen des Austritts und begrüßt, dass die Ecowas eine diplomatische Entspannung sucht. => zum Interview bei welt-sichten…
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Sahel: BMZ will ECOWAS weiter unterstützen
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