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Grenadinen: Klimawandel verstärkt zerstörerische Kraft von Hurrikan „Beryl“

hurrikan beryl. Karte: NOAA
Grafik: NOAA

90 Prozent der Häuser beschädigt, früher als alle Hurrikans der Stärke 5: Hurrikan „Beryl“ hat auf der Karibikinseln Union Island gewütet. Ministerpräsident Ralph Gonsalves bestätigte ein Todesopfer auf der südlichsten Insel von St. Vincent und den Grenadinen, weitere könnten in den kommenden Tagen entdeckt werden. Auf der ebenfalls zu Grenada gehörenden Insel Carriacou starb ein weiterer Mensch. Der Wirbelsturm bewegte sich am Mittwoch auf Jamaika zu.

Ein Video des Journalisten Jonathan PetramalaJonathan Petramala zeigt das ganze Ausmaß der Zerstörung auf Carriacou. Das National Hurricane Center (NHC) der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), einer US-Behörde, zeigt die aktuelle Route über dem Atlantik, die Beryl derzeit nimmt.

»So früh im Jahr hat noch nie ein Hurrikan im Atlantik die höchste Kategorie 5 erreicht – volle 15 Tage früher als der bislang früheste (Emily 2005)!«, schreibt Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Professor für die Physik der Ozeane an der Universität Potsdam auf der Plattform X. Im SPIEGEL erklärte er, »warum der Klimawandel Tropenstürme gefährlicher macht«: 93 Prozent der von den Treibhausgasen zusätzlich eingefangenen Wärmeenergie speichern die Ozeane. »Daher erwarten Klimaforscher seit Langem, dass Tropenstürme umso stärker werden, je wärmer das Klima wird.«

⇨ BBC Video: ‚Worst hurricane ever‘ – Union Island resident describes Beryl destruction 
⇨ epo.de Klimakrisentagebuch

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