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USAID muss Programme und Projekte vorerst einstellen

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Washington. – Das US-Außenministerium hat die Entwicklungsbehörde USAID angewiesen, die Arbeit vorerst einzustellen. Die Anordnung vom Freitag stammt vom neuen, von Trump eingesetzten Direktor für Auslandshilfe, Peter Marocco, und wurde von Außenminister Marco Rubio bestätigt. USAID darf demnach keine neuen Verpflichtungen im Rahmen der Auslandshilfe eingehen, bis eine Überprüfung aller existierenden Programme stattgefunden hat. Laufende Programme und Projekte sollen vorerst ruhen. Die Anordnung des State Department soll nach Darstellung von Insidern die Executive Order Donald Trumps präzisieren, der eine 90-tägige „Pause“ für Auslandshilfen verkündet hatte und damit „Chaos in allen USAID-Programmen angerichtet“ habe.

Devex, eine in den USA erscheinende Plattform für mehr als eine Million Entwicklungsexperten weltweit,  hat unmittelbar nach Bekanntgabe der Executive Order ein Online-Meeting anberaumt, um über die Folgen für „Aid worker“ zu diskutieren. Es soll am Montag stattfinden. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, lediglich die Militärhilfe für Israel und Ägypten seien vom Stop der Auslandshilfe ausgenommen.

USAID ist die größte Entwicklungsorganisation weltweit. Die staatliche Behörde vergab im vergangenen Jahr rund 72 Milliarden US-Dollar Auslandshilfe. USAID ist nicht unumstritten, seit bekannt wurde, dass zahlreiche Geheimdienstagenten der USA als USAID-Mitarbeiter getarnt in US-Botschaften arbeiten.

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