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CARE: Humanitäre Situation in Myanmar ist dramatisch

care logo neuBonn. – CARE Myanmar liefert gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen bereits seit dem zweiten Tag der Katastrophe Hilfsgüter an die vom Erdbeben schwer getroffenen Gemeinden. Das Ausmaß der Katastrophe wird bei den Einsätzen immer klarer. Die CARE-Nothilfeteams berichten aus allen betroffenen Regionen von großflächiger Zerstörung. Nach offiziellen Angaben wurden bislang mehr als 2.000 Todesopfer gemeldet. Tausende Menschen gelten weiterhin als vermisst. Die Zahlen dürften weiter steigen.

Arif Noor, Länderdirektor von CARE Myanmar, erklärt:

„Mit jeder Stunde wird das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlicher. Dieses Erdbeben trifft ein Land, das sich ohnehin schon in einer schweren humanitären Krise befindet. Die Lage ist dramatisch: Rettungsteams suchen weiterhin nach Verschütteten, während funktionierende Krankenhäuser bereits jetzt völlig überlastet sind.

Viele Menschen schlafen im Freien – ohne Wasser, Nahrung oder Schutz vor der Hitze. Sie wissen nicht, wohin sie sich wenden können, oder wo sie in Sicherheit sind. Hinzu kommt die wachsende Sorge vor einem möglichen Zyklon Anfang April, der die Lage weiter verschärfen könnte.

CARE hat gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen, die zu den ersten Einsatzkräften vor Ort zählten, mit der humanitären Soforthilfe begonnen. In mehreren Notunterkünften wurden bereits medizinische Notfallsets verteilt. Unsere oberste Priorität ist es, die dringendsten Bedürfnisse der betroffenen Menschen zu decken – aber der Bedarf ist enorm: Es werden dringend Notunterkünfte, Medikamente und sauberes Trinkwasser benötigt.

Um wirksam helfen zu können, braucht es eine langfristige und umfassende humanitären Unterstützung. Wir rufen die internationale Gemeinschaft dringend dazu auf, den Menschen in Myanmar jetzt beizustehen. Sie können nicht warten.“

CARE ist seit 1995 in Myanmar und seit 1979 in Thailand aktiv. CARE wurde 1945 gegründet, um Armut und Hunger in Europa mit über 100 Millionen CARE-Paketen zu lindern. Heute setzt sich CARE in über 100 Ländern mit überwiegend einheimischen Kräften und Partnerorganisationen für die Überwindung von Not, Armut und Ausgrenzung ein und stellt insbesondere Frauen und Mädchen ins Zentrum seiner Arbeit.

 CARE Deutschland e. V.
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