
Der Anteil der bereit gestellten Mittel sei noch immer unangemessen und die Antworten der Geberländer liessen auf sich warten, sagte die stellvertretende Nothilfe-Koordinatorin der UNO, Yvette Stevens. Von den 20 UN-Hilfsappellen hätten neun weniger als 32% der benötigten Mittel zugesagt bekommen. Für Hungernde am Horn von Afrika seien lediglich 17,5 der benötigten 119 Mio. Dollar eingegangen. Für die Opfer der Krisen im Sudan stehe nur ein Viertel der veranschlagten 1,6 Mrd. Dollar zur Verfügung.
Ähnlich sehe es in anderen Krisengebieten aus, sagte Stevens. Burundi benötige 123 Mio. Dollar, habe aber lediglich 25% davon erhalten, und der Aktionsplan für die Demokratische Republik Kongo, wo am 30. Juli erstmals seit Jahrzehnten Wahlen stattfinden sollen, sei bislang lediglich mit 184 Mio. Dollar finanziert. Benötigt würden aber rund 705 Mio. Dollar. Weitere Mittel seien insbesondere für Krisen in Liberia, Guinea, der Elfenbeinküste und die Palästinensischen Gebiete erforderlich.




