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medico: UN-Truppen müßen Souveraenität des Libanon stärken

medicoBeirut/Frankfurt (epo.de). – Die Debatten um Aufgaben und Mandat der UN-Friedenstruppen im Libanon werden von der Zivilgesellschaft mit Sorge betrachtet. „Viele unserer Partner fürchten, dass die UN-Truppen der Fragmentierung des Libanons noch Vorschub leisten könnten“, berichtete Martin Glasenapp, Nahost-Koordinator von medico international. Die UN-Truppen müssten ein klares Mandat zur Stärkung der staatlichen Souveränität des Libanons haben.

Dazu gehöre die Einbindung aller konfessionellen und politischen Gruppierungen, auch der Hisbollah, in eine staatliche Perspektive des Libanon, so der medico-Mitarbeiter. Bislang sei die Stationierung der UN-Truppen nicht nur südlich des Litani-Flusses, sondern auch an der Grenze zu Syrien sowie zur Kontrolle der Seewege und des libanesischen Luftraums geplant. „Der Libanon wäre dann vollständig von den arabischen Staaten abgeschnitten. Das würde den Prozess der Entlibanonisierung des Landes verstärken,“ erklärte Glasenapp.

Die Frankfurter Hilfsorganisation medico international unterstützt seit mehr als 20 Jahren überkonfessionelle Gesundheitsorganisationen und Kulturinitiativen im Libanon. Für die Arbeit der libanesischen und palästinensisch-libanesischen Partner im gesundheitlichen, psychosozialen und kulturellen Bereich bittet medico um Spenden unter dem Stichwort: „Nahost“. Kontonummer 1800, Frankfurter Sparkasse, BLZ: 500 502 01

 medico international

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